Traditionelle Holzständerbauweise für moderne Wohnträume

Der Fachwerkhaus-Holzbau als solches geht in Deutschland bis in das Jahr 1267 zurück, besonders viel gebaut wurden Fachwerkhäuser zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert. Danach verdrängten mineralische und metallische Materialien den Rohstoff Holz als Baustoff, da sie quasi unbegrenzt zur Verfügung standen und leichter erzeugt und transportiert werden konnten. Traditionellerweise bestanden damalige Fachwerkhäuser aus komplexen Holzbaukonstruktionen, bei denen die Zwischenräume mit Lehm verputztem Holzgeflecht oder Mauerwerk ausgefüllt wurden. Das Detmolder Fachwerkhaus vereint Teile dieser Tradition mit modernen Elementen.

Holzskeletthaus mit viel Glas und Licht – für Wohnen im Einklang mit der Natur

Der Entwickler des Detmolder Fachwerkhauses, Walter Schneider, nahm die klassische Holzständerbauweise als Vorbild und entwarf 1979 das Konzept für ein modernes Holzskeletthaus: das Detmolder Fachwerkhaus. Herzstück der Konstruktion ist auch hierbei die Holzständerbauweise, die selbsttragend ist und dadurch eine flexible Innengestaltung möglich machen. Beim Detmolder Fachwerkhaus sind allerdings die Gefache des Holzskeletthauses nicht völlig verputzt, sondern mit viel Glas gestaltet, die lichtdurchflutete Räume garantieren und fließende Übergänge zwischen innen und außen schaffen. Die Idee dahinter ist, Traditionelles in einen modernen Wohnraum zu integrieren, sich altes Wissen zunutze zu machen, um nahezu unlimitierte Möglichkeiten für eine innovative Raumgestaltung zu erhalten – für ein ganz neues Wohngefühl im völligen Einklang mit der Natur und eine perfekte Wohngesundheit.

Sichtbare Holzständerbauweise für rustikale Eleganz

Die Holzskelettkonstruktion ist innen wie außen sichtbar, was den besonderen Charme des Detmolder Fachwerkhauses ausmacht. Gleichzeitig ist Holz ein umweltfreundliches und flexibles Baumaterial – für das Wohlbefinden von Ihnen und Ihrer Familie!